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Dienstag, 10 December 2019

WERKSTOFFE:


Das richtige Material für Ihr Projekt. In unserem Werkstofflager lagern wir zur Verkürzung von Lieferzeiten die gängigsten Standardmaterialien verschiedenster Abmaße vor. Wir bearbeiten Rund-, 6-Kant- und 4-Kantmaterial von der Stange, Sägerohlinge, Schmiederohlinge, Tiefziehteile, Graugussrohlinge, Alu-Gussrohlinge, Alu-Sandgussrohlinge, gesinterte Werkstücke und Rohrmaterial.


 

 Stahl:

Nach der klassischen Definition ist Stahl eine Eisen-Kohlenstoff-Legierung, die weniger als 2,06 % (Masse) Kohlenstoff enthält. Stähle sind die am meisten verwendeten metallischen Werkstoffe. Durch Legieren mit Kohlenstoff und anderen Legierungselementen in Kombination mit Wärme- und thermomechanischer Behandlung (gleichzeitige thermische Behandlung mit plastischer Umformung) können seine Eigenschaften für einen breiten Anwendungsbereich angepasst werden.


Automatenstahl:

Hauptlegierungselemente sind Pb, P, S und Mn in Verbindung mit Schwefel. Durch den Zusatz von Blei werden die Schnittkräfte verringert und die Standzeit erhöht sich, der Werkzeugverschleiß verringert sich und die Neigung zur Aufbauschneide nimmt ab. Durch die Erhöhung der Schnittgeschwindigkeit können sehr gute Oberflächen
erzielt werden. Durch den Zusatz von Schwefel wird der Span kurzbrüchig.


Baustahl:

Unlegierter bis niedrig legierter Stahl. Bei hohen Schnittgeschwindigkeiten verringert sich die Aufbauschneiden-Bildung. Positive Werkzeugwinkel und geringe Vorschübe ergeben sehr gute Oberflächen an den Werkstücken.


Unlegierter Stahl:

Das bestimmende Element ist Kohlenstoff (C). Alle anderen Elemente sind als geringfügig anzusehen, Dieser Werkstoff wird meist als Aufbaumaterial
für weniger beanspruchte Werkstücke benutzt. Der gebräuchlichste unlegierte Werkstoff ist 1.1730 = C45.


Kaltarbeitsstahl:

ein vielseitig einsetzbarer legierter Werkzeugstahl, bei dessen Einsatz die Temperaturbelastung nicht höher als 250°C sein sollte. Die Einsatzbereiche liegen beim
Kaltumformen, Scheren und Schneiden. Durch die richtige Mischung der Legierungselemente erreichen diese Stähle eine hohe Verschleißbeständigkeit und eine gute Zähigkeit, welche für die genannten Einsatzbereiche gefordert werden. Die wesentlichen Faktoren für den Einsatzsind maximale Oberflächenhärte und die Härtetiefe.


Legierter Stahl:

Enthält mehr als 1 Legierungselement (z.B. Chrom, Wolfram, Vanadium). Diese bilden zusammen mit Kohlenstoff Martensit, wodurch Härte und Verschleißfestigkeit
zunehmen.


Vergütungsstahl:

Der Kohlenstoffgehalt liegt zwischen 0,2 und 0,6%. Die Hauptlegierungs-Elemente sind Cr, Ni, V, Mo, Si und Mn. Die Legierungselemente und die Wärmebehandlung
bestimmen die Zerspanbarkeit. Mit zunehmendem Kohlenstoffanteil muss die Schnittgeschwindigkeit reduziert werden. Die Schruppbearbeitung sollte vor dem Glühen geschehen. Bei der Fertigbearbeitung sollte die Schnittgeschwindigkeit deutlich reduziert werden.


Nitritstahl:

Der Kohlenstoffgehalt liegt zwischen 0,2 bis 0,4%. Die Hauptlegierungselemente sind Cr, Mo, Al und V. Die Zerspanung sollte wegen der sehr hohen Werkstückoberfläche vor
dem Nitrieren erfolgen. Unvergütete Ausgangswerkstoffe neigen bei der Zerspanung zu schlechter Spanabfuhr und Gratbildung. Vergütete Ausgangswerkstoffe werden mit niedrigen Schnittgeschwindigkeiten bearbeitet. Bei über 1% Ni-Gehalt ist der Werkstoff nur schwer zu zerspanen. Der Zusatz von S verbessert die Zerspanbarkeit.

Alu:

Aluminium ist ein relativ weiches und zähes Metall. Es ist dehnbar und kann durch Auswalzen zu dünner Folie verarbeitet werden. Sogenannte Aluminium-Knetlegierungen lassen sich auch bei niedrigen Temperaturen gut verformen, biegen, pressen und schmieden. Durch Kaltverformen entstandene Spannungen können durch Weichglühen (bis 250 °C) beseitigt werden. Auch Duraluminium wird dadurch vorübergehend verformbar. Wegen seiner geringen Dichte wird Aluminium gern dort verwendet, wo Masse bewegt werden muss, z.B. im Fahrzeugbau. 


Alu-Druckguss:

Aluminium kann im Druckgussverfahren in komplizierten Formen gefertigt werden, die spanende Nachbearbeitung ist sehr gut möglich.


Messing:

Messing ist etwas härter als reines Kupfer, jedoch nicht so hart wie Bronze. Die Messingschmelze ist dünnflüssig und nimmt im Gegensatz zu reiner Kupferschmelze wenig Gase auf, lässt sich daher blasenarm gießen. Die verschiedenen Messingsorten unterscheiden sich durch ihren Zinkanteil, der in der Bezeichnung in Prozent angegeben wird. Eine der am häufigsten verwendeten Legierungen ist CuZn37, die 37 Prozent Zink enthält. Technische Bedeutung hat Messing dort, wo gleichzeitig gute elektrische Leitfähigkeit und mechanische Stabilität wichtig sind


Grauguss:

Unter Gusseisen versteht man eine Gruppe von Eisenlegierungen mit einem hohen Anteil von Kohlenstoff und Silizium sowie weiteren Bestandteilen wie Mangan, Chrom oder Nickel. Grauguss hat keine erkennbare Elastizität. Der Graphitanteil verleiht dem Werkstoff jedoch eine gute Wärmeleitfähigkeit, gute Dämpfungseigenschaften und wegen der Versprödung eine gute Formsteifigkeit. Daher eignet sich Grauguss in besonderer Weise für Maschinenbetten und -ständer. Hinzu kommen vorteilhafte Selbstschmiereigenschaften bei der Bearbeitung und Nutzung.

 

 



DAS MACHEN WIR NATÜRLICH AUCH:

        ▪ Härten,
        ▪ Brünieren,
        ▪ Eloxieren,
        ▪ Galvanisieren
        ▪ Beschriften

 

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Unsere Maschinenliste gibt eine erste Übersicht über Kapazitäten & Möglichkeiten unsere Produktionsanlage.

 

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